...Hier bot das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter dem eingesprungenen Enno Poppe u. a. die virtuosrasante Orgy of Oxymorons von Margareta Ferek-Petrić: ein schillerndes Stück, effektvoll, aber nicht effekthascherisch. Die Musiker*innen lasen Zeitung, riefen wild durcheinander und warfen einen Kuss mit ihrem Bogen. Mittendrin die rasante Pianistin Maria Radutu.
Jakob Böttcher, Positionen, Heft 143, über "The Orgy of Oxymorons" in Ultraschall Berlin
https://library.positionen.berlin/secure/Pos143/Heft_143.pdf
...In den 14 Minuten, die das Stück dauert, bekommt man einen Mix aus Hoch und Tief, Laut und Leise und Schnell und Langsam zu hören. Alle Instrumentengruppen stehen an verschiedenen Stellen einmal im Mittelpunkt und manche mit special effects. Beispielsweise das Klavier, welches auf verschiedenste Weise genutzt wird, egal ob man auf einzelne Saiten oder die Innenseiten des Klaviers schlägt. Dies hat eine sehr künstlerische Wirkung.
UltraschallReporterin Lena Kadegis, 17. 1. 2025, über "The Orgy of Oxymorons" in Ultraschall Berlin
https://ultraschallberlin.de/2025/gegensaetze-der-welt-in-der-musik/
...Nicht nur dabei erweist sich Margareta Ferek-Petrićs Musik als gezielt eingesetztes Atout. Ein paar Schönberg-Zitate, eines seiner privaten Kinderlieder, nachgeahmte Geräusche, lustvolle Kakophonien, wüst-wilde Soli, filmmusikalische Elemente, Prisen von Jazz und Zirkus: Nein, Kinder haben auch jenseits von Pentatonik oder Diatonik Freude.
Walter Weidringer, die Presse, 2024
https://www.diepresse.com/19047813/im-dschungel-wien-landet-schoenbergs-prinzessin-auf-ihrem-popo
...Ein musikuntermaltes Spektakel, das nicht nur die Kleinen zum Lachen und Schreien
bringt.
Luzia Jelinek, The Gap, 19.11.2024, über Die Prinzessin. Ein
Schönbergmärchen im Dschungel Wien
...Der grandiosen Stefanie Sourial blitzt stets der Schalk aus den Augen, besonders als provokant behäbiger Diener; Jesse Inman mimt vor allem den Märchenonkel Schönberg liebenswert. Die Regie von Nina Kusturica hält das Geschehen auf Trab, die Ausstattung von Selina Traun setzt schlichte (Tennis-)Requisiten findig ein. Und die Musik von Margareta Ferek-Petric wirkt atmosphärisch mit.
...Ohrenbetäubender Jubel aus kleinen Kehlen.
Christoph Irrgeher, 09.11.2024, Der Standard, über Die Prinzessin. Ein Schönbergmärchen im Dschungel Wien
"...For those of us who'd managed to get in, this is the sort of unusual and fascinating sound world we were exposed to. For me, the Croatian work Ištaratu by Margareta Ferek-Petrić, presented in this concert, has to be singled out as one of the highlights of the festival - a churning, exciting work named after a Babylonian goddess embracing all genders, unleashed a wild energy and the whole spectrum of overtones from inside the harpsichord."
Anni Heino
"...Posebnu čar muzička večer dobila je nakon interpretacije kompozicije “Melankolija gegen rakija” mlade hrvatske kompozitorice Margarete Ferek-Petrić (1982). Povezivajući idiome jazza sa balkanskim prizvukom, kompozitorka je uspjela da istraži boju, kao glavno sredstvo izraza, dodajući humoristične elemente povezane sa eksperimentalnim zvukom i improvizacijom..."
SVEM Festival, Sarajevo, 2017 (www.oslobodjenje.ba)